Firmengeschichte
Die Bretscher-Dynastie
«Aufgrund von Dokumenten kann davon ausgegangen werden, dass Jakob Bretscher, hergezogen von Adlikon, 1895 in Grossandelfingen mit einer Maurerei begonnen hat», beginnt die nun 110-jährige Geschichte der Bretscher AG in der Firmenchronologie.
Gemauert wurde anfänglich jedoch nur, um neben den Einkünften aus dem Landwirtschaftsbetrieb weitere zu erzielen. Jakob Bretscher war zudem im Kantonsrat und als Präsident des kantonalen Gewerbevereins tätig. Erst 1945, im Alter von 74 Jahren zog er sich ganz aus dem Geschäft zurück.
Zwei Jahre zuvor hatte er die 1929 gegründete J. Bretscher und Sohn seinem Nachfolger, dem 1904 geborenen Max Bretscher, übergeben. Gleichzeitig verlagerten sich die Haupttätigkeiten der Kollektivgesellschaft an die Alte Winterthurerstrasse 42 in Wallisellen. Der Standort diente mit dem neuen Firmengebäude, einem Werkhof und einem Büro mit Wohnhaus bis 1975 als Geschäftssitz.
- 1871-1946 Jakob Bretscher
- 1904-1990 Max Bretscher, dipl. Baumeister
- (geb. 1941) Arnold Bretscher, Ing. HTL
Der Wohnort von Arnold Bretscher ist bis heute in Wallisellen. 1968 trat er in die Firma seines Vaters ein, zwei Jahre später wurde mit dem Neubau an der Hertistrasse 26 begonnen. Mit dem endgültigen Umzug wurde 1975 die heutige Bretscher AG gegründet. Bis 1974 war Max Bretscher darin operativ, bis 1988 als Verwaltungsrat tätig.
Ein Jahr zuvor hatte Arnold Bretscher das gesamte Aktienpaket seines Vaters übernommen. 1979 übernahm A. Bretscher die Steinmann & Co. und wandelte sie in die Steinmann AG mit Sitz in Zürich um. 1987 folgte der Erwerb der Emil Künzli AG in Gossau. Im gleichen Jahr wurde die Brebau Holding AG in Wallisellen gegründet, 1988 die Egli Bau AG in Zürich übernommen. Als alleiniger Inhaber und Verwaltungsratspräsident leitet er das Unternehmen bis heute.
Mit insgesamt rund 250 Beschäftigten generiert die Gruppe über 50 Mio. Franken Umsatz pro Jahr. Rund 18 Mio. Franken davon erwirtschaftet die Bretscher AG mit etwa 85 Angestellten.
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